| 2019-12-08 |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kann die Wohnungseigentümergemeinschaft die individuellen Schadensersatzansprüche der Wohnungseigentümer gegen den Verwalter wegen der ihnen in einem Beschlussmängelverfahren auferlegten Kosten an sich ziehen und in eigenem Namen in gesetzlicher Prozessstandschaft geltend machen, ausgenommen Schadensersatzansprüche wegen Kosten eines Wohnungseigentümers durch die Beauftragung eines eigenen Rechtsanwalts (V ZR 15372018 8. Februar 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands umfasst ein gegen eine isoliert erklärte außerordentliche Kündigung gerichteter Kündigungsschutzantrag gemäß § 4 S. 1 KSchG regelmäßig das Begehren festzustellen. das Arbeitsverhältnis ende auch nicht auf Grund der Umdeutung der außerordentlichen Kündigung in eine ordentliche Kündigung und ist § 108 II BPersVG eine unmittelbar für die Länder geltende Vorschrift (2 AZR 2872019 27. Juni 2019).außerordentlichen |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main ist für die Ehescheidung zweier Staatsangehöriger des Iran Art. 8 III des deutsch-iranischen Niederlassungsabkommens von dem 17. Februar 1929 in Verbindung mit dem Schlussprotokoll von dem 4. November 1954 maßgeblich, so dass materielles Recht des Iran anzuwenden ist, wobei ein Nachweis der Zahlung der Morgengabe nach dem maßgeblichen Verfahrensrechts Deutschlands nicht erforderlich ist (4 UF 35/2019 5. April 2019). |
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| 2019-12-07 |
| 2019-12-07 Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands muss der Verfahrenskostenhilfe begehrende Rechtsmittelführer in der Beschwerdeinstanz mit der Ablehnung seines Verfahrenskostenhilfegesuchs rechnen, wenn sich nach der erstinstanzlichen Bewilligung von Verfahrenskostenhilfe wesentliche Änderungen ergeben haben (XII ZB 120/2019 11. September 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands kommt für Klagen gegen privatrechtliche Organisationen der Verwaltung nur der Zivilrechtsweg in Betracht, wobei Abwehransprüche gegen Planungsarbeiten der privatrechtlich organisierten DB Netz AG als privatrechtlich zu qualifizieren sind (7 A 5/2019 20. September 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands kann eine neu gegründete Tochtergesellschaft ohne Änderung der rechtlichen Struktur des schon bestehenden Unternehmens von der erleichterten Befristungsmöglichkeit nach § 14 IIa 1 TzBfG Gebrauch machen (7 AZR 317/2017 12. Juni 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Kammergerichts Berlin gelten die Grundsätze des zulässigen Kreuzungsräumens nicht, wenn der Nachzügler bei dem Wechsel der Lichtzeichen der Lichtzeichenanlage noch nicht den inneren Bereich der Kreuzung erreicht hat und deswegen ein so genannter unechter Kreuzungsräumer ist (IV ZR 235/2018 9. Oktober 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Brandenburg verjähren Ansprüche aus Mängeln eines Privatgutachtens des Bestellers zwecks Überprüfung der Bauleistung des Bauunternehmers in der Fünfjahresfrist des § 634a I Nr. 32 BGB (7 U 164/2018 19. Juli 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main kann nach § 91 ZPO eine juristische Person wegen der Teilnahme eines Vertreters an der mündlichen Verhandlung einen Anspruch auf Verdienstausfallersatzes auch geltend machen, wenn der Vertreter Leiter der Patentabteilung ist (6 W 49/2019 12. August 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main ist eine dem Ausgleichsberechtigten eines extern zu teilenden Anrechts gemäß § 222 I FamFG zu setzende Frist für die Wahl eines Zielversorgungsträgers keine materiellrechtliche Ausschlussfrist, doch ist die Versäumung einer solchen Frist bei der Entscheidung über die Kosten zu berücksichtigen (4 UF 163/2018 29. Mai 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamburg versteht der angesprochene Fachverkehr die Werbeangabe „weniger einnehmen“ regelmäßig dahin, dass ein Patient bei der Einnahme des Mittels weniger Wirkstoffe einnimmt als bei der Anwendung anderer zu einer Behandlung derselben Erkrankung zugelassener Arzneimittel (3 U 158/2018 6. Juni 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Karlsruhe ist für die Entscheidung über die Abänderung einer einstweiligen Anordnung eine Zuständigkeit des Oberlandesgerichts gemäß § 54 III FamFG nur gegeben, wenn es die abzuändernde einstweilige Anordnung gemäß § 50 I 2 Alt. 2 FamFG erstinstanzlich erlassen hat (18 UF 54/2018 31. Mai 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Saarbrücken tritt bei einem unzulässigen Überholen durch Überfahren einer schraffierten Sperrfläche einer Autobahnauffahrt die einfache Betriebsgefahr des überholten Kraftfahrzeugs bei der Abwägung der Ursächlichkeit in dem Einzelfall zurück (4 U 1872019 1. August 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts Berlin ist die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Gebietsbestimmung der Mietenbegrenzungsverordnung 2015 nicht beeinträchtigt, wenn die Verordnungsbegründung an anderer amtlicher Stelle bekannt gemacht ist (65 S 107/2019 10. Oktober 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts Nürnberg-Fürth unterliegen Sachmängelansprüche wegen eines mangelhaften Parkettklebers, der zu einer Schädigung des zugleich mitverkauften und dann in einem Gebäude verlegten Parketts geführt hat, der fünfjährigen Verjährungsfrist gemäß § 438 I Nr. 2 c BGB (6 O 7787/2018 8. Juli 2019). |
| *Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung, hg. v. Baumbach, A../Hueck, G., 22. A. 2019 |
| *Neuhaus, Kai-Jochen, Berufsunfähigkeitsversicherung, 4. A. 2020 |
| *Günther, Jörg-Michael u. a., Das Dienstunfallrecht für Bundes- und Landesbeamte, 2020 |
| *Borgmann, B./Jungk, A./Schwaiger, M., Anwaltshaftung, 6. A. 2020 |
| *Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, hg. v. Keidel, Theodor, 20. A. 2010 |
| *Willoweit, Dietmar/Schlinker, Steffen, Deutsche Verfassungsgeschichte, 8. A. 2019 |
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| 2019-12-06 |
| 2019-12-06 Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands liegt, wenn der Täter über seine Arbeitgeberstellung oder die daraus folgende Pflicht zu dem Abführen von Sozialversicherungsbeiträgen irrt, ein Tatbestandsirrtum vor (1 StR 346/2010 24. September 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kann ein Antrag nach § 1032 II ZPO konkret die Frage der Zulässigkeit eines Schiedsverfahrens in Hinblick auf den Streitgegenstand betreffen (I ZB 4/2019 19. September 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kann der Schuldner den Antrag auf vorzeitige Restschuldbefreiung wirksam außerhalb der Dreijahresfrist stellen, doch müssen weder der Insolvenzverwalter noch das Insolvenzgericht den Schuldner von Amts wegen auf die Möglichkeit der Antragstellung und die Höhe des Fehlbetrags hinweisen, dessen rechtzeitige Zahlung zu einer vorzeitigen Restschuldbefreiung führen würde (IX ZB 23/2019 19. September 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kann, wenn der Schuldner bei einem bargeschäftsähnlichen Leistungsaustausch mit Gläubigerbenachteiligungsvorsatz handelt, weil er fortlaufend unrentabel arbeitet und deshalb auch der Austausch gleichwertiger Leistungen keinen Nutzen für die Gläubiger erwarten lässt, eine Kenntnis des Anfechtungsgegners von dem Benachteiligungsvorsatz regelmäßig nur angenommen werden, wenn dieser die fehlende Rentabilität kennt, was der anfechtende Insolvenzverwalter darlegen und beweisen muss (IX ZB 148/2018 19. September 2019). |
| Nach einer in einem Verfahren über die Zulässigkeit der Volksinitiative zu dem Schutz des Wassers getroffenen Entscheidung des Landesverfassungsgerichts Schleswig-Holstein hat das Land Schleswig-Holstein keine ausschließliche Zuständigkeit für ein wasserrechtliches Verbot des Fracking, weil der Bund in diesem Bereich der konkurrierenden Gesetzgebung abschließende Regelungen getroffen hat (2/2018 6. Dezember 2019). |
| Nach einer die Vorentscheidung bestätigenden Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg ist die Kündigung eines Mitarbeiters der Daimler AG wegen rassistischer Beleidigung eines Kollegen aus der Türkei rechtmäßig (17 Sa 3/2019 5. Dezember 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts München I muss das Onlinebewertungsportal Jameda die ohne das Einverständnis der Betroffenen angelegten Profile dreier Ärzte löschen, weil Jameda nicht neutral Informationen vermittelt, sondern zahlenden Ärzten unzulässig verdeckte Vorteile gewährt, so dass sich nicht zahlende Basiskunden nicht gegen ihren Willen als Werbekunden zahlender Kunden benutzen lassen müssen (25 O 13978/2018 6. Dezember 2019, 25 O 13979/2018, 25 O 13980/2018). |
| Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen ist ein Waffenverbot gegenüber einem Funktionär der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands wegen waffenrechtlicher Unzuverlässigkeit bestätigt (17 K 532/2017 5. Dezember 2019). |
| Die Hersteller von E-Zigaretten Juul und Niko Liquids vereinbaren außergerichtlich, dass Juul trotz eines von Niko Liquids erwirkten Verkaufsverbots seine Pods wieder ausliefern darf (5. Dezember 2019). |
| Nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts Polens ist die neu geschaffene Disziplinarkammer rechtswidrig, weil sie die Anforderungen des europäischen Rechtes und damit auch des polnischen Rechtes nicht erfüllt (5. Dezember 2019). |
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| 2019-12-05 |
| 2019-12-05 Nach einer Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union steht das Unionsrecht einer nationalen Regelung, dass jeder Eigentümer einer Wohnung in einem in Miteigentum stehenden Gebäude verpflichtet ist, sich an den Kosten der Beheizung der gemeinschaftlichen Teile des Gebäudes auch dann zu beteiligen, wenn er die Wärmelieferung nicht selbst bestellt hat und die Wärme in seiner Wohnung nicht nutzt, nicht entgegen (C-708/2017 5. Dezember 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union stehen Richtlinien des europäischen Rechtes dem nicht entgegen, dass die Abrechnungen über den Verbrauch von Wärme für jeden Eigentümer einer Wohnung in einem in Miteigentum stehenden Gebäude proportional zu dem beheizten Volumen seiner Wohnung erstellt werden (C-725/2018 5. Dezember 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union darf die Anerkennung und Vollstreckung einer Geldbuße, die wegen eines in einem anderen Mitgliedstaat wie beispielsweise den Niederlanden begangenen Verkehrsdelikt gegen einen Fahrzeughalter beispielsweise aus Polen verhängt wurde, nicht wegen der Halterhaftung verweigert werden, sofern die entsprechende Haftungsvermutung widerleglich ist, wobei grundsätzlich die Ablehnungsgründe eng auszulegen sind (C-671/2018 5. Dezember 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf ist ein Antrag auf gerichtliche Entscheidung dagegen, dass Staatsanwaltschaft und Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf die Aufnahme von Ermittlungen gegen den Präsidenten der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf Herbert P. Schons abgelehnt hatten, als unzulässig verworfen (um 15. November 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main muss ein Rechtsanwalt seinen Mandanten vor Abschluss eines Abfindungsvergleichs über dessen Bedeutung und Inhalt umfassend belehren und dem Betroffenen bei Gefahr der Ablehnung einer Regulierung durch die Haftpflichtversicherung eines in Anspruch genommenen Arztes wegen vorsätzlicher Herbeiführung des Versicherungsfalls zu einer Zustimmung raten (8 U 129/2019 3. Dezember 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts Hessen muss eine frühere freie, eine Zusatzrente der Pensionskasse Rundfunk erhaltende Mitarbeiterin des Hessischen Rundfunks dafür höhere Versicherungsbeiträge bezahlen, weil solche Versorgungsbezüge als einer Rente vergleichbare Einnahmen anzusehen sind (8 KR 482/2017 24. Oktober 2019). |
| Nach Ansicht des Landgerichts Bonn sind cum-ex-Aktiengeschäfte mit gezielter Mehrfacherstattung von Steuern grundsätzlich strafbar (4. Dezember 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main besteht hinsichtlich des Zugangs zu Jahresberichten der Innenrevision der KfW Bankengruppe für zu der Zeit der mündlichen Verhandlung mindestens fünf Jahre alte Informationen keine Geheimhaltungsinteresse mehr und ist die KfW auskunftspflichtige Behörde des Informationsfreiheitsgesetzes (11 K 5067/2017 20. November 2019). |
| Rumänien hebt ein Gesetz auf, nach dem jedem Strafgefangenen sechs Tage Haft für jeden Monat erlassen werden, den er unter mangelhaften Bedingungen in Haft verbringen muss (4. Dezember 2019). |
| Die Vereinigten Staaten von Amerika verweigern die Ernennung neuer Berufungsrichter für das Streitschlichtungsverfahren der Welthandelsorganisation (um 4. Dezember 2019). |
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| 2019-12-04 |
| 2019-12-04 Nach einer Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union erstreckt sich der Schutz der Bezeichnung Aceto Balsamico di Modena nur auf die Bezeichnung als Ganzes, nicht auch auf die Verwendung ihrer nicht geographischen Bestandteile aceto und balsamico, so dass eine Bezeichnung deutscher Balsamico rechtmäßig ist (C-432/2018 4. Dezember 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main ist die Verbreitung der Serie Skylines durch die Kunstfreiheit geschützt und verletzt weder das Persönlichkeitsrecht noch das Unternehmenspersönlichkeitsrecht des Antragstellers, der Rapper, Produzent und Inhaber des Musiklabels Skyline Records sowie des gleichnamigen Unternehmens ist, zumal die künstlerische Gestaltung der Lebensläufe der Protagonisten und der Geschäftstätigkeit des Unternehmens verselbständigt und ausreichend künstlerisch transzendiert worden sind, so dass Kunstbild und Urbild unterscheidbar bleiben (16 W 56/2019 21. November 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln ist die Entscheidung des Landgerichts Köln über die Rechtswidrigkeit allgemeiner Geschäftsbedingungen einer Kanzlei von Rechtsanwälten durch Rücknahme der Berufung rechtskräftig geworden (17 U 44/2018 4. November 20189). |
| Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts München begründet eine Vereinbarung eines so genannten Crowdworkers mit dem Betreiber einer Internetplattform ohne Verpflichtung zu einer Übernahme von Aufträgen kein Arbeitsverhältnis (8 Sa 146/2019 4. Dezember 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Münster führt das Ausscheiden des Steuerpflichtigen aus der unbeschränkten Steuerpflicht dazu, dass auch ohne Veräußerung die stillen Reserven von in dem Privatvermögen gehaltenen wesentlichen Kapitalgesellschaftsbeteiligungen aufgedeckt werden und ein Veräußerungsgewinn gemäß § 17 I EStG zu versteuern ist, wobei diese so genannte Wegzugsbesteuerung gemäß § 6 III AStG nachträglich entfallen kann, wenn neben der Wiederbegründung der unbeschränkten Steuerpflicht glaubhaft gemacht wird, dass bereits bei Wegzug subjektiv der Wille zu der Rückkehr bestand (1 K 34448/2017 E 31. Oktober 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts Berlin hat Renate Künast (die Grünen) gegenüber dem Kurznachrichtendienst Twitter einen Anspruch auf Bekanntgabe der Adresse eines Nutzers, welcher der Politikerin in einem Tweet ein nicht von ihr stammendes Zitat zugeordnet hat, in vier weiteren Fällen aber keinen Anspruch (27 O 433/2019 4. Dezember 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts Köln ist die Geldstrafe des mehrere Entwürfe aus dem Altpapier des Künstlers Gerhard Richter stehlenden Diebes von 3150 Euro (neunzig Tagessätze zu je 35 Euro) auf 1200 Euro (sechzig Tagessätze zu je 20 Euro) verringert (3. Dezember 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts München I ist die Aussage, dass Flüchtlinge in Deutschland gewetzte Messer hätten, von der Meinungsfreiheit gedeckt, so dass Facebook ein Profil trotz solcher heftiger Aussagen nicht sperren darf, sondern wieder freigeben muss (3. Dezember 2019). |
| Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main ist ein faktisches Exportverbot für einhundertundzehn ungepanzerte Lastkraftwagen für die Royal Saudi Land Forces nach Saudiarabien aufgehoben (5 K 1067/2019 F 3. Dezember 2019). |