| 2008-06-23 |
| Weltweit ist eine Milliarde Computer in Betrieb. |
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| 2008-06-22 |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist ein Agentenverhältnis nach den §§ 11, 17 MarkenG anzunehmen, wenn zwischen dem Inhaber einer ausländischen Marke und einem Absatzmittler eine Übereinkunft besteht, nach welcher der Absatzmittler über den bloßen Abschluss reiner Austauschverträge hinaus für den anderen als Vertriebspartner tätig sein soll (I ZR 164/2005 10. April 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kommt einem Mandanten, der vorträgt, dass er bei sachgerechter steuerlicher Beratung die nachteiligen Folgen einer Betriebsaufspaltung durch Übertragung wesentlicher Teile auf seine Ehefrau vermieden hätte, die Erleichterung eines Anscheinsbeweises nicht zu Gute (IX ZR 104/2005 20. März 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands muss ein Berufungsgericht nicht schneller als im ordentlichen Geschäftsgang tätig werden (VIII ZB 4/2006 18. März 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist die Neuregelung der Mindestvergütung des Insolvenzverwalters ermächtigungsgrundlagengemäß und damit rechtmäßig (IX ZB 63/2005 13. März 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist ein Vermieter zu einer Umlage der Wasserkosten nach Verbrauch bei Fehlen von Wasserzählern pro Mietwohnung nicht verpflichtet und genügen Zweifel des Mieters an der Billigkeit der Umrechnung nach der Wohnfläche nicht, um eine Änderung des Umlageschlüssels zu rechtfertigen (VIII ZR 188/2007 12. März 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kann bei einer Teilungsversteigerung der Mitberechtigte aus dem Zuschlagsbeschluss gegen den erstehenden Miteigentümer auch ohne dessen Zustimmung mit dem Ziel der Leistung an beide gemeinsam die Vollstreckung gegen ihn und damit auch die nochmalige Versteigerung des Grundstücks betreiben (XII ZR 58/2004 20. Februar 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist § 814 BGB unanwendbar, wenn das Rechtsgeschäft, zu dessen Erfüllung geleistet wurde, nur von dem Empfänger der Leistung angefochten werden kann und dieser im Zeitpunkt der Leistung sein Anfechtungsrecht (noch) nicht ausgeübt hat (VIII ZR 208/2007 13. Februar 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands muss ein Angebot zur Vertragsänderung eines Heimvertrags oder ein einseitiges Erhöhungsverlangen den Anforderungen des § 6 II HeimG entsprechen (III ZR 16/2007 2. Oktober 2007). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands muss eine Kündigung einer Betriebsvereinbarung (unter Auslegung) unmissverständlich und eindeutig sein (1 AZR 114/2007 19. Februar 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands kann in einem durch Zuschüsse der Bundesagentur für Arbeit finanzierten Ausbildungsverhältnis eine Ausbildungsvergütung in Höhe der Leistungssätze noch angemessen sein, obwohl sie das Tarifniveau um deutlich mehr als 20 Prozent unterschreitet (9 AZR 999/2006 22. Januar 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands ist nach § 15 KSchG auch eine verhaltensbedingte außerordentliche Kündigung mit notwendiger Auslauffrist gegenüber dem geschützten Betriebsratsmitglied unzulässig (2 AZR 821/2006 17. Januar 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands können bei Beendigung der Wirksamkeit eines vertragliche Vereinbarungen verdrängenden Tarifvertrags die verdrängten individualrechtlichen Vereinbarungen (erneut) Wirkung erlangen (4 AZR 998/2006 12. Dezember 2007). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts München I muss ein Wohnungseigentumsverwalter auf Rechtsänderungen (wie z. B. in der Reform des Jahres 2007) nicht ausdrücklich hinweisen (1 T 22613/2007 6. Februar 2008). |
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| 2008-06-21 |
| Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs ist eine Regelung eines Mitgliedstaats (z. B. Belgiens), die eine Tätigkeit eines Immobilienmaklers (aus einem anderen Mitgliedstaat) vom Bestehen einer juristischen Eignungsprüfung abhängig macht, europarechtswidrig (C-197/2006 17. April 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands ist der Entzug der Verfügungsbefugnis über eine Wohnung durch das Verbot, sie (z. B. im Rahmen der Führungsaufsicht) zu betreten, kein Eingriff in das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung (2 BvR 160/2008 11. Februar 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands muss ein Gericht, das eine Partei auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hingewiesen hat, den Hinweis nicht wiederholen (XII ZB 192/2006 16. April 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands rechtfertigt der dringende Verdacht, ein Arbeitnehmer habe während seiner Tätigkeit für seinen Arbeitgeber mit dessen Kraftfahrzeug einen Unfall bewusst verursacht, um dessen Haftpflichtversicherung zu schädigen, eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund (2 AZR 724/2006 29. November 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Kammergerichts Berlin begeht ein eine Fahrgast vorsätzlich verletzender Omnibusführer der Berliner Verkehrsbetriebe keine (vorsätzliche) Körperverletzung im Amt (1 Ss 223 73/2005 30. April 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Kammergerichts Berlin ist nach der allgemeinen Lebenserfahrung davon auszugehen, dass in aller Regel kein vernünftiger Versicherungsnehmer (z. B. haftpflichtversicherter Grundstücksbesitzer) durch einen vorsätzlichen Obliegenheitsverstoß sich Rechtsnachteile zuziehen will (6 U 133/2007 22. Februar 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm ist, wenn weder ein Zusammenstoß noch ein Nichtzusammenstoß von Wild mit einem Kraftfahrzeug bewiesen werden kann, der Kraftfahrzeugkaskoversicherer zur Entschädigung des Versicherungsnehmers verpflichtet (20 U 134/2007 20. Februar 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Zweibrücken kann der titulierte Aufstockungsunterhalt einer 1954 geborenen Ehefrau trotz langer Ehedauer nach der Ehescheidung zeitlich begrenzt werden (z. B. durch zehnjährige Festschreibung des Aufstockungsunterhalts und eine weitere Zahlungspflicht für sechs Jahre) (6 UF 132/2006 17. Januar 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Koblenz sind die in § 4 III 1 Nrn. 1, 2 StVG bestimmten Maßnahmen erneut zu ergreifen, wenn sich die vorausgesetzten Punktestände zum wiederholten Mal durch das Hinzutreten weiterer Punkte ergeben (10 B 10206/2008 15. April 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Lahr ist bei Verdacht, dass ein Angeklagter im Besitz einer (ausländischen) Fahrerlaubnis ist, die vorsorgliche Entziehung der Fahrerlaubnis nach § 69 StGB möglich und geboten (3 Ds 6 Js 12423/2007 18. Februar 2008). |
| Nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts der Vereinigten Staaten von Amerika hat Justin Gatlin trotz Sperre wegen Dopings eine zehntägige Starterlaubnis. |
| Nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts der Vereinigten Staaten von Amerika ist die Vermögensverwalterin Charlton Hestons wegen Unterschlagung von rund 700000 Dollar zu fünf Jahren Haft verurteilt. |
| Nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts der Vereinigten Staaten von Amerika muss Curtis Jackson (Rapper) bis auf Weiteres Abstand von Shaniqua Tompkins halten. |
| Nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts Boliviens sind zwei Beteiligte an der Ermordung zweier Österreicher in Bolivien im Januar 2006 zu je 30 Jahren Haft verurteilt. |
| Nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts Jemens ist ein Attentäter zum Tode verurteilt. |
| Serbien überstellt Stojan Zupljanin an das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. |
| Die Boizenburger Fliesenfabrik beantragt die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. |
| Das Stadtparlament Marburgs an der Lahn beschließt mehrheitlich die (mindestens je 4000 Euro kostende) Verpflichtung zur Anbringung von Solaranlagen auf den Hausdächern bei Neubauten und größeren Umbauten. |
| Wilhelm, Michael wird Innenstaatssekretär Sachsens. |
| *Damm, Renate/Rehbock, Klaus, Widerruf, Unterlassung und Schadensersatz in den Medien, 3. A. 2008 |
| *Prütting, Hanns, Sachenrecht, 33. A. 2008 |
| *Bärmann, Johannes, Wohnungseigentumsgesetz, 10. A. 2008 |
| *Brambring, Günter, Ehevertrag und Vermögenszuordnung unter Ehegatten, 6. A. 2008 |
| *Heiß, B./Heiß, H., Die Höhe des Unterhalts von A-Z, 10. A. 2008 |
| *Thümmel, Roderich, Persönliche Haftung von Managern und Aufsichtsräten, 4. A. 2008 |
| *Bunte, Hermann-Josef, Kartellrecht, 2. A. 2008 |
| *Ipsen, Jörn, Parteiengesetz, 2008 |
| *Streck, Michael, Körperschaftsteuergesetz, 7. A. 2008 |
| *Doppelbesteuerungsabkommen, hg. v. Vogel/Lehner, Moris, 5. A. 2008 |
| *Schärf, Wolf-Georg, Europäisches Nuklearrecht, 2008 |
| *Handbuch des Insolvenzrechts, hg. v. Wimmer u. a., 3. A. 2008 |
| *Kilian, Matthias, Das anwaltliche Mandat, 2008 |
| *Teubel, Joachim/Schons, Herbert P., Erfolgshonorar für Anwälte, 2008 |
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| 2008-06-20 |
| Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs verletzt Frankreich durch Benachteiligung von Wettbewerbern ohne ein eigenes landesweites Netz zu Gunsten von France Télécom europäisches Recht (19. Juni 2008). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands ist das Grundrecht auf Freiheit eines mutmaßlichen, seit Juni 2006 in Untersuchungshaft genommenen Kinderschänders aus dem Landkreis Würzburg verletzt. |
| Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs Bayern hat die Nationaldemokratische Partei Deutschlands zwar Anspruch auf Gleichbehandlung, aber keinen Anspruch auf Überlassung eines Saales der Stadthalle Bamberg für eine Wahlveranstaltung zu einem bestimmten Zeitpunkt. |