| 2001-11-01 |
| Kaiser, Wolfdieter/Schöneberg, Birgit, Der Kurzvortrag im Assessorexamen – Strafrecht, 3. A. 2001 |
| Clausdieter Schott 65. |
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| 2001-10-31 |
| Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs Deutschlands ist eine Pensionszusage an den nichtehelichen Lebenspartner eines Gesellschaftergeschäftsführers einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrieblich veranlasst (I R 90/1999 29. November 2000). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands können bauordnungsrechtliche Vorschriften über die Anordnung von Stellplätzen die Anwendung von § 15 BauNVO Nr. 01/1 nicht spezialgesetzlich ausschließen (4 C 3/2000 7. Dezember 2000). |
| Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster bedarf die Veröffentlichung personenbezogener Daten wissenschaftlicher Mitarbeiter im Hochschulnetz oder im Internet der Mitbestimmung des Personalrats (1 A 128/1998 20. Januar 2000). |
| Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Mainz ist eine schriftliche Kündigung nur bei Zugang oder bewusster Zugangsvereitelung wirksam (10 Sa 949/2000 23. August 2001). |
| Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Hannover ist ein Studium erst mit der Bekanntgabe des letzten Prüfungsergebnisses abgeschlossen, so dass bis dahin ein Kindergeldanspruch bestehen kann (9 K 685/1997 27. Juni 2001). |
| Ole von Beust ist Erster Bürgermeister Hamburgs, Roger Kusch Justizsenator und Ronald Schill Innensenator. |
| Klunzinger, Eugen, Einführung in das bürgerliche Recht, 10. A. 2001 |
| Gustavus, Eckhart, Handels- und Registerrecht, 4. A. 2001 |
| Joecks, Wolfgang, Studienkommentar StGB, 3. A. 2001 |
| Binder, Peter, Rechtsstudium in Großbritannien, 2001 |
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| 2001-10-30 |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands ist der Betrieb eines Zahnarztsuchservices durch einen Zahnarzt nicht rechtswidrig (1 BvR 881/2000 18. Oktober 2001). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands verjähren Ansprüche aus einem Sozialplan grundsätzlich nach 30 Jahren (1 AZR 65/2001). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands muss der Arbeitgeber den Betriebsrat von den Honorarforderungen eines den Betriebsrat in einer betriebsverfassungsrechtlichen Sache vertretenden Rechtsanwalts freistellen (7 ABR 20/2000 24. Oktober 2001). |
| Nach einer Entscheidung des Bundessozialgerichts Deutschlands müssen die Krankenkassen zur Ausschöpfung des gesetzlichen Solls von 3 Prozent mehr Schwerstpflegebedürftige als Härtefälle anerkennen (B 3 P/2001 R). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln ist jedes Ansprechen von Passanten zwecks Vermittlung von Preselectiontelefonverträgen wettbewerbswidrig (6 U 20/2001 27. Juli 2001). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts Frankfurt am Main erhält ein Fluggast, der auf einem Langstreckenflug der Deutschen Lufthansa eine Thrombose erlitt, mangels einer Pflichtverletzung der Fluglinie kein Schmerzensgeld (2-21 O 54/2001). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts Karlsruhe ist die Werbung, ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel „ könne man weiterhin problemlos einnehmen“, rechtswidrig (14 O 142/2001 27. September 2001). |
| Nach einer Entscheidung des Sozialgerichts Aachen können Eltern eine irrtümliche Entscheidung (falsches Ankreuzen) für ein Erziehungsgeld von 12 Monaten bzw. für ein Erziehungsgeld von 24 Monaten durch Richtigstellung beseitigen (S 4 EG 3/2001 8. Oktober 2001). |
| Nach einer Entscheidung des Sozialgerichts Koblenz besteht bei Tod eines Partners kurz (weniger als ein Jahr) nach der Heirat nur dann ein Anspruch auf Hinterbliebenenrente aus der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn nachgewiesen wird, dass die Heirat nicht der finanziellen Versorgung des Partners dienen sollte (S 2 U 393/2000). |
| Die Europäische Kommission untersagt die Übernahme von Sidel durch Tetra-Laval wegen der Gefahr der Marktbeherrschung. |
| Die Europäische Kommission stellt nach Anpassung der Regeln der Formel 1-Autorennen an europäisches Recht das entsprechende Kartellverfahren ein. |
| Der Deutsche Aktienindex fällt auf 4507 Punkte. |
| Ingrid Biedenkopf versichert eidesstattlich, nicht am Leipziger Paunsdorf-Center unmittelbar oder mittelbar beteiligt gewesen zu sein. |
| Nach einer Mitteilung des Betreibers war die Sicherheit im Atomkraftwerk Philippsburg jederzeit gegeben. |
| Kanada will Ureinwohnern wegen sexuellen Missbrauchs und Misshandlungen in kirchlichen Schulen Schadensersatz leisten. |
| Hans Martin Pawlowski 70. |
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| 2001-10-29 |
| Nach Entscheidungen des Landgerichts Frankfurt am Main dürfen eJay und tiscon AG nicht sofort von der Deutschen Börse ausgeschlossen werden. |
| Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt in 35 Verfahren um die Bankgesellschaft Berlin. |
| Die Staatsanwaltschaft Magdeburg lehnt die Einleitung von Ermittlungsverfahren gegen Mitarbeiter der Mitteldeutschen Erdöl-Raffinerie in Leuna wegen Subventionsbetrugs ab. |
| Das oberste Berufungsgericht der Türkei hebt ein Todesurteil auf Grund der geänderten Verfassung auf. |
| Im Verfahren gegen Slobodan Milosevic vor dem internationalen Kriegsverbrechertribunal in Den Haag wird die Anklage um Verbrechen im Krieg gegen Kroatien erweitert. |
| Die Pharmaindustrie Deutschlands will der Regierung 300 Millionen DM für den Verzicht auf einen Preisabschlag zur Senkung der Arzneimittelkosten bieten. |
| Die europäischen Banken wollen eine Preisverordnung der Europäischen Union zur Senkung der Gebühren für grenzüberschreitende Überweisungen durch eine Selbstverpflichtung abwenden. |
| IG Metall und Gesamtmetall vereinbaren die Schaffung einer Metallrente als zusätzliche Altersversorgung. |
| Deutschland gibt Pakistan 85 Millionen DM für Flüchtlinge aus Afghanistan. |
| Random House erwirbt den Luchterhandt Literaturverlag. |
| Wolfgang Hefermehl Berlin 18. September 1906-Heidelberg 29. 10. 2001. |
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| 2001-10-28 |
| Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs ist ein Vorabentscheidungsverfahren nur in einem auf eine Entscheidung mit Rechtsprechungscharakter abzielenden Verfahren (z. B. nicht in einem Handelsregisterverfahren) zulässig (C-86/2000 10. Juli 2001). |
| Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs ist eine ohne Gewinnerzielungsabsicht auf die Ausrichtung von Messeveranstaltungen angelegte Einrichtung keine Einrichtung des öffentlichen Rechts im Sinn von Art. 1 lit. b Unterabsatz 2 der Richtlinie 1992/50/EWG des Rates vom 18. Juni 1992 über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Dienstleistungsaufträge (C-223/1999 10. Mai 2001, C-260/1999 10. Mai 2001). |
| Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs erfordert die Zustimmung des Rats der Europäischen Union zu einem Übereinkommen zum Schutz und zur Verbesserung der Qualität von Gewässern (z. B. Donau) nur eine qualifizierte Mehrheit (C-36/1998 30. Januar 2001). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands ist die inhaltlich richtige Werbung (z. B. Internetauftritt) eines Rechtsanwalts nicht schon dadurch rechtswidrig, dass sie durch Sprachwitz vom gewohnten Bild abweicht (so kommen Sie zu Ihrem Recht) (1 BvR 2265/2000 12. September 2001). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands leistet der Rechtsanwalt einer Partei pflichtwidrig Rat und Beistand, wenn er einer anderen Partei in derselben Sache im entgegengesetzten Sinn bereits Rat und Beistand geleistet hat (2 BvR 1373/2000 24. Mai 2001). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands fehlt grundsätzlich die erforderliche gesonderte Erklärung, wenn die Bestimmung über die Eigenhaftung des Vertreters räumlich in den Text des Hauptvertrags einbezogen ist (IX ZR 411/2000 19. Juli 2001). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist ein Wohnungseinbruchsdiebstahl auch dann gegeben, wenn nach Einbruch oder Einsteigen in die Wohnräume eines Gebäudes die Wegnahmehandlungen aus einem angrenzenden Geschäftsraum erfolgen (4 StR 94/2001 21. Juni 2001). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands muss ein Bauherr einen Architekten auf die Unwirksamkeit eines von diesem in irriger Annahme einer Bevollmächtigung abgeschlossenen Bauvertrags hinweisen, und muss eine Partei als Wertersatz einer ihrer Planung entsprechenden, entgegengenommenen und genutzten rechtsgrundlosen Leistung das leisten, was sie bei Vergabe für die Arbeiten als Gegenleistung für die mit Rechtsgrund erbrachte Leistung hätte aufwenden müssen (VII ZR 222/1999 2. April 2001). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist bei Notwehr die Herbeiführung eines deliktischen Erfolgs auch dann gerechtfertigt, wenn er vom Abwehrenden nicht gewollt war und bei Anwendung der ihm möglichen Sorgfalt (Erinnern an die Ladung einer Pistole vor Jahren) hätte vermieden werden können (1 StR 48/2001 21. März 2001). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands sind für Kinder in Stiefelternfamilien Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz nicht vorgesehen (5 C 42/1999 7. Dezember 2000). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs Deutschlands steht die Aussetzung des Verfahrens auch im Verfahren zur Entscheidung über einen Folgebescheid im Ermessen des Finanzgerichts (I R 41/1999 28. Februar 2001). |