| 2016-02-14 |
| Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Saarlouis ergibt sich das Eigentum an einem Kraftfahrzeug weder aus Teil I noch aus Teil II der Zulassungsbescheinigung (1 A 5/2015 28. August 2015). |
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| 2016-02-13 |
| 2016-02-13 Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist es ein erforderliches Absetzen einer rechtsanwaltlichen Vergütungsvereinbarung für eine außergerichtliche Beratung, wenn die Vergütungsvereinbarung optisch eindeutig von den anderen in dem Vertragstext enthaltenen Bestimmungen - mit Ausnahme der Auftragserteilung – abgegrenzt ist (IX ZR 40/2015 3. Dezember 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands entfällt das Erfordernis einer Mitteilung von Erörterungen gemäß § 243 IV StPO nicht allein dadurch, dass Richter zur Urteilsfindung berufen sind, die an der Erörterung nicht teilgenommen haben (3 StR 470/2014 23. Juli 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands kann der Anspruch auf Folgenbeseitigung nicht auf die Herstellung eines rechtswidrigen Zustands (z. B. Ausstellung eines ungültigen Personalausweises) gerichtet sein (6 B 33/2015 2. Dezember 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands ist ein unter Mitwirkung eines an einer Stellenbesetzung selbst interessierten Betriebsratsmitglieds gefasster Stellenbesetzungsbeschluss nichtig (5 P 11/2014 19. Oktober 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands umfasst die Befugnis eines Trägers einer gemeinsamen Einrichtung gemäß den §§ 44b, 6 I 1 SGB II (Jobcenter) zur Begründung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen in dem Sinne von § 44d IV SGB II nicht nur den Abschluss eines Arbeitsvertrags, sondern auch die Verlängerung eines befristeten Arbeitsvertrags (7 AZR 190/2014 9. September 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands darf der Arbeitgeber bei der Unterrichtung über die Gründe für eine beabsichtigte Kündigung nach § 102 I 2 BetrVG ihm bekannte Umstände (z. B. häufige Kurzerkrankungen), die sich bei objektiver Betrachtung zu Gunsten des Arbeitnehmers auswirken können, dem Betriebsrat nicht deshalb vorbehalten, weil sie für seinen eigenen Kündigungsentschluss nicht von Bedeutung waren (2 AZR 15/2015 16. Juli 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf lässt sich ein während des Spruchverfahrens gestelltes Ablehnungsgesuch grundsätzlich nicht mit Erfolg darauf stützen, dass der Richter bestimmten Beweisanträgen der ablehnenden Verfahrensbeteiligten nicht folgt, Beweisanträgen der Gegenseite bzw. deren Einwendungen gegen ein gerichtliches Sachverständigengutachten weiter nachgeht oder sich zur Plausibilisierung dienender Erkenntnismöglichkeiten bedient (26 W 3/2015 10. September 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Karlsruhe ist bei der Zuweisung der Ehewohnung vor Ablauf des Trennungsjahrs das Alleineigentum eines Ehegatten im Rahmen der Gesamtabwägung zwar zu berücksichtigen, führt aber nicht zwingend zu einem Ausschluss der Mitnutzung des anderen Ehegatten (18 UF 76/2015 10. Juli 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Schleswig können bei der Einsetzung eines Bedachten als „Erben meiner Wohnung“, deren Wert 78 Prozent des Nachlasses ausmacht – und gleichzeitiger Berufung zweier Testamentsvollstrecker Zweifel an der Berufung des Bedachten zum Alleinerben bestehen (3 Wx 61/2015 7. August 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts Saarbrücken ist bei einem starken Abbremsen eines Kraftfahrzeugs während der Grünphase der Verkehrsampel ohne zwingen Grund vor dem Kreuzungsbereich und Auffahren des nachfolgenden Kraftfahrzeugs der gegenüber dem Auffahrenden sprechende Anscheinsbeweis erschüttert (13 S 67/2015 20. November 2015). |
| Der konservative Richter Antonin |
| *Kühn, Christian, GmbH-Geschäftsführer, 3. A. 2016 |
| *Röder, Gerhard/Baeck, Ulrich, Interessenausgleich und Sozialplan, 5. A. 2016 |
| *Hartmann, Peter, Kostengesetze, 46. A. 2016 |
| *Kilger u. a., Das neue Syndikusrecht, 2016 |
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| 2016-02-12 |
| 2016-02-12 Nach einer Entscheidung des europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte muss die Republik Aserbeidschan sechs Teilnehmern einer Oppositionskundgebung wegen Behördenwillkür insgesamt 72000 Euro Schadensersatz zahlen 67360/2011 11. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands ist die Überschreibung eines völkerrechtlichen Vertrags (z. B. eines Doppelbesteuerungsabkommens mit derTürkei) durch ein innerstaatliches Gesetz (Treaty Override) nicht verfassungswidrig, weil völkerrechtliche Verträge innerstaatlich regelmäßig einfache Bundesgesetze sind, die von dem Bundesgesetzgeber geändert werden können müssen (2 BvL 1/2012 15. Dezember 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg sind zwei Anschlussbeitragsbescheide der Stadt Cottbus als rechtswidrig aufgehoben (9 B 1/2016 11. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Niedersachsen ist die Geheimhaltung der Namen der Mitglieder der Evaluierungskommission und des Fachgutachters in einem Verfahren auf Angleichung der Dienstaufgaben eines Professors durch die Universität Lüneburg und das Ministerium Niedersachsens für Wissenschaft und Kultur rechtswidrig (14 PS 6/2015 8. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg ist eine Ausschreibung einer Stelle als Junior Consultant keine Altersdiskriminierung (6 Sa 68/2014 9. November 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts Baden-Württemberg muss der Bachchor Baden-Württembergs als Laienchor keine laufenden Künstlersozialabgaben an die Deutsche Rentenversicherung Bund leisten, sofern er nicht mehr als drei Konzerte mit bezahlten Gastmusikern in einem Jahr durchführt (11 R 584/2014 21. Januar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Augsburg ist der Widerruf einer Nutzungsgenehmigung der Stadt Augsburg für Räumlichkeiten in dem Rathaus gegenüber der Alternative für Deutschland rechtswidrig (7 S 16/2000 12. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Potsdam ist das Überfliegen eines Nachbargrundstücks mit einer Drohne mit aufnehmendeer Kamera rechtswidrig (37 C 454/2013 16. April 2015). |
| Nach einer Entscheidung des zuständigen Amtsgerichts ist Youtubenutzer Julien wegen Volksverhetzung zu acht Monaten Haft auf Bewährung und 15000 Euro Geldstrafe verurteilt. |
| Die Europäische Union setzt Griechenland eine Frist von drei Monaten für einen besseren Schutz der Außengrenzen. |
| Nach einer Entscheidung der Ethikkommission des Internationalen Fußballverbands ist Jérôme Valcke für 12 Jahre gesperrt. |
| Das Ministerkomitee des Europarats bedauert die Hinrichtung fünfer Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika seit Anfang des Jahres 2016. |
| SPD und Sebastian Edathy einigen sich auf ein Ruhen der Mitgliedschaftsrechte während fünfer Jahre. |
| 2016-02-12 Nach einer Entscheidung des europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte muss die Republik Aserbeidschan sechs Teilnehmern einer Oppositionskundgebung wegen Behördenwillkür insgesamt 72000 Euro Schadensersatz zahlen (67360/2011 11. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands ist die Überschreibung eines völkerrechtlichen Vertrags (z. B. eines Doppelbesteuerungsabkommens mit derTürkei) durch ein innerstaatliches Gesetz (Treaty Override) nicht verfassungswidrig, weil völkerrechtliche Verträge innerstaatlich regelmäßig einfache Bundesgesetze sind, die von dem Bundesgesetzgeber geändert werden können müssen (2 BvL 1/2012 15. Dezember 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg sind zwei Anschlussbeitragsbescheide der Stadt Cottbus als rechtswidrig aufgehoben (9 B 1/2016 11. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Niedersachsen ist die Geheimhaltung der Namen der Mitglieder der Evaluierungskommission und des Fachgutachters in einem Verfahren auf Angleichung der Dienstaufgaben eines Professors durch die Universität Lüneburg und das Ministerium Niedersachsens für Wissenschaft und Kultur rechtswidrig (14 PS 6/2015 8. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg ist eine Ausschreibung einer Stelle als Junior Consultant keine Altersdiskriminierung (6 Sa 68/2014 9. November 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts Baden-Württemberg muss der Bachchor Baden-Württembergs als Laienchor keine laufenden Künstlersozialabgaben an die Deutsche Rentenversicherung Bund leisten, sofern er nicht mehr als drei Konzerte mit bezahlten Gastmusikern in einem Jahr durchführt (11 R 584/2014 21. Januar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Augsburg ist der Widerruf einer Nutzungsgenehmigung der Stadt Augsburg für Räumlichkeiten in dem Rathaus gegenüber der Alternative für Deutschland rechtswidrig (7 S 16/2000 12. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Potsdam ist das Überfliegen eines Nachbargrundstücks mit einer Drohne mit aufnehmendeer Kamera rechtswidrig (37 C 454/2013 16. April 2015). |
| Nach einer Entscheidung des zuständigen Amtsgerichts ist Youtubenutzer Julien wegen Volksverhetzung zu acht Monaten Haft auf Bewährung und 15000 Euro Geldstrafe verurteilt. |
| Die Europäische Union setzt Griechenland eine Frist von drei Monaten für einen besseren Schutz der Außengrenzen. |
| Nach einer Entscheidung der Ethikkommission des Internationalen Fußballverbands ist Jérôme Valcke für 12 Jahre gesperrt. |
| Das Ministerkomitee des Europarats bedauert die Hinrichtung fünfer Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika seit Anfang des Jahres 2016. |
| SPD und Sebastian Edathy einigen sich auf ein Ruhen der Mitgliedschaftsrechte während fünfer Jahre. |
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| 2016-02-11 |
| 2016-02-11 Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands ist der Ausschluss juristischer Personen von der Bestellung als Insolvenzverwalter rechtmäßig (1 BvR 3102/2013 12. Januar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands ist der Planfeststellungsbeschluss des Landesverwaltungsamts Sachsen-Anhalt für den Bau der Ortsumgehung Naumburg rechtswidrig und nicht vollziehbar (9 A 1/2015 10. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg ist der Bundespräsident Deutschlands nicht verpflichtet, einem Pressevertreter Auskunft über dem Inhalt seiner Prüfung des Betreuungsgeldgesetzes und anderer Gesetze zu geben (6 S 56/2015 10. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Münster unterliegen Kosten von Reiseveranstaltern für die Anmietung von Hotelunterkünften nur hinsichtlich des Mietanteils und Pachtanteils der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung, nicht dagegen Aufwendungen für reine Betriebskosten und eigenständig zu beurteilende Nebenleistungen (9 K 1472/2013 G 4. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Augsburg ist das Hausverbot der Stadt Augsburg gegenüber Frauke Petry (AfD) für den Neujahrsempfang der Parteien in dem Rathaus der Stadt Augsburg rechtswidrig (7 S 16/189 10. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Neustadt an der Weinstraße muss auch bei einem ungewöhnlich hohen Wasserverbrauch ein Grundstückseigentümer einen Mangel des geeichten Wasserzählers nachweisen und ist ein bloßer Anscheinsbeweis ausgeschlossen (4 K 203/2015 28. Januar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Oldenburg darf die frühere Küstenfunkstation Norddeich Radio als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden, weil dadurch keine Rechte von Nachbarn verletzt werden. (4 B 3938/2015 5. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Trier ist eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung des Eifelkreises Bitburg/Prüm zur Errichtung einer Windkraftanlage in etwa vier Kilometern Entfernung zu einer Navigationseinrichtung für den Flugverkehr wegen Gefährdung der Flugsicherung rechtswidrig (6 K 2669/2014 18. Januar 2016). |