| 2016-02-27 |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Rostock kommt bei Fehlen einer Entscheidung über die Kosten einer Nebenintervention eine Berichtigung nach § 319 ZPO nicht in Betracht, sondern ist eine Urteilsergänzung nach § 321 ZPO erforderlich (3 U 133/2014 28. Oktober 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart errechnet sich bei bereinigten Gesamteinkünften von Eheleuten von 8839 Euro der Unterhaltsanspruch nach dem Halbteilungsbedarf, wobei eine konkrete Bedarfsermittlung nicht erforderlich ist und erhebliche Barmittel keine Obliegenheit zu einem Erwerb von Immobilien zwecks Steigerung der Rendite bewirken (11 UF 100/2015 17. September 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts Karlsruhe dürfen ein Wohnungseigentümer und sein Bevollmächtigter nicht gleichzeitig an einer Wohnungseigentümerversammlung teilnehmen, so dass bei Teilnahme des Wohnungseigentümers sein Bevollmächtigter zu einem grundsätzlich nicht teilnahmeberechtigten Dritten wird (11 S 118/2014 21. Juli 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Pirna hat ein Landwirt gegen den Hersteller eines Weidetors Anspruch auf Schadensersatz wegen der Trächtigkeit von Kühen infolge der Mangelhaftigkeit des von Bullen aufgedrückten Tores (12 C 162/2013 17. September 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts Schweinfurt ist ein Student wegen rechtswidriger Waffenverkäufe unter Verletzung des Waffengesetzes und des Kriegswaffengesetzes (unter Umbau harmloser Dekorationswaffen) über das Internet zu 52 Monaten Haft verurteilt (26. Februar 2016?). |
| Nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts Großbritanniens sind vier Angeklagte wegen verschiedener Sexualdelikte in Rotherham zu Haft bis zu 35 Jahren verurteilt. |
| *Schlüter/Stolte, Stiftungsrecht, 3. A. 2016 |
| *Langenberg/Zehelein, Betriebskosten- und Heizungskostenrecht, 8. A. 2016 |
| *Groß, W., Kapitalmarktrecht, 6. A. 2016 |
| *Handbuch des Kartellrechts, hg. v. Wiedemann, 3. A. 2016 |
| *Kartellrecht, hg. v. Loewenheim, U. u. a., 3. A. 2016 |
| *Handbuch des Vertriebsrechts, hg. v. Martinek/Semler/Flohr, 4. A. 2016 |
| *Hartmann, P., Kostengesetze, 46. A. 2016 |
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| 2016-02-26 |
| 2016-02-26 Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands legt zwar der auf einen Menschen abgegebene Schuss mit einer scharfen Waffe den Schluss auf bedingten Tötungsvorsatz nahe, doch muss der Tatrichter die subjektive Tatseite unter Berücksichtigung aller Umstände sorgfältig prüfen (2 StR 312/2015 27. Oktober 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands darf das Bundeskanzleramt als Fachaufsichtsbehörde über den Bundesnachrichtendienst den Antrag eines Journalisten auf Zugang zu amtlichen Informationen mit der Begründung ablehnen, dass die betreffenden Schriftstücke von dem Bundesnachrichtendienst stammen (7 C 18/2014 25. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands soll der Gerichtshof (der Europäischen Union) über die datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit für die bei dem Aufruf einer Facebook-Fanpage erhobenen Nutzerdaten entscheiden (1 C 28. 2014 25. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands kann der Dienstgeber von einer Kürzungsmöglichkeit bei der Leistung einer Jahressonderzahlung nach Anlage 14 AVR nur Gebrauch machen, wenn er die AVR auf alle Dienstverhältnisse vollständig und einschränkungslos anwendet (10 AZR 719/2014 11. November). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs Deutschlands setzt das häusliche Arbeitszimmer voraus, dass der betreffende Raum nur oder fast nur für betriebliche bzw. berufliche Zwecke genutzt wird (GrS 1/2014 27. Juli 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf ist das Verbot der Vereinbarung eines Erfolgshonorars nicht auf Rechtsdienstleistungen eines Hochschullehrers anwendbar (I-24 U 161/2014 18. August 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main ist die Beschwerde der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main gegen die Aufhebung eines Haftbefehls gegen einen Staatsangehörigen Syriens verworfen und die vorhergegangene Entscheidung des Landgerichts Frankfurt am Main bestätigt (5 Ws 1/2016 25. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main kann eine Skontonachforderung § 242 BGB verletzen und ein Leistungsverweigerungsrecht begründen (22 U 147/2013 18. August 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Hessen darf eine wegen negativer Äußerungen zweimal abgemahnte Arbeitnehmerin nicht ohne Abmahnung wegen Fehlens der Bekleidung mit einer Bistroschürze gekündigt werden (16 Sa 721/2015 19. Oktober 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts Freiburg im Breisgau ist ein wegen Überlastung Akten nicht bearbeitender Staatsanwalt wegen Rechtsbeugung und Strafvereitelung im Amt zu 16 Monaten Haft mit Bewährung verurteilt (2 KLs 270 Js 21058/2012 25. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Sozialgerichts Düsseldorf hat eine übergewichtige Frau einen Anspruch auf Bezahlung einer Magenbypassoperation, weil die herkömmlichen Behandlungsmethoden erfolglos ausgeschöpft wurden (27 KR 351/2014 24. September 20115). |
| Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts München müssen Mobilfunkbetreiber in Deutschland die technischen Konfigurationen nicht so anpassen, dass auch im Ausland erworbene Handys in Deutschland verwendet werden können (261 C 15987/2015 6. Oktober 2015). |
| Wissenschaftler der Nanjing Medical University sollen bw. wollen aus Stammzellen spermaähnliche Zellen entwickelt und damit Mäuse befruchtet haben. |
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| 2016-02-25 |
| 2016-02-25 Nach einer Entscheidung des Gerichtshofs (der Europäischen Union) hat Griechenland es europarechtswidrig unterlassen, griechischen Seeleuten das Arbeitsentgelt bei Insolvenz des Arbeitgebers entsprechend der Insolvenzgeldrichtlinie zu sichern, wenn die beschäftigende Gesellschaft ihren satzungsmäßigen Sitz in einem Drittstaat hat und das betreffende Schiff unter der Flagge des Drittstaats fährt (C-292/2014 25. Februar 2016), |
| Nach einer Entscheidung des Gerichtshofs (der Europäischen Union) hat, wer aus einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union nach Deutschland zieht, in den ersten drei Monaten keinen Anspruch auf Sozialleistungen, ohne dass dies begründet werden muss (C-299/2014 25. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands ist bei der Bestimmung des Grades der Minderung der Erwerbsfähigkeit eines Beamten in dem Rahmen der Unfallfürsorge auch zu berücksichtigen, inwieweit der Einsatz eines orthopädischen Hilfsmittels die Dienstunfallfolgen ausgleicht (2 C 14/2014 25. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Bundessozialgerichts Deutschlands hat ein Bezieher von Grundsicherungsleistungen im Alter und wegen Erwerbsminderung nur für solche Aufwendungen auf zusätzliche Leistungen in Form einer Altershilfe Anspruch, die einen Bezug zu altersbedingten Schwierigkeiten haben, nicht für Grabbesuche und Verwandtenbesuche (8 SO 11/2014 24. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm darf sich die Mutter eines Studenten nicht gegen den Willen anderer Mitglieder einer Studentenwohngemeinschaft dauerhaft in den Räumen der Wohngemeinschaft aufhalten, so dass ihre Entfernung mit Polizeigewalt durchgesetzt werden kann (11 U 67/2015 22. Januar 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts Baden-Württemberg kann die gewöhnliche Lärmbelastung auch bei langjähriger Tätigkeit in einem Großraumbüro keine Berufskrankheit Lärmschwerhörigkeit verursachen (6 U 4089/2015 17. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz muss der Schwiegersohn einer Empfängerin von Leistungen der Hilfe zur Pflege nach Buch XII SGB dem Sozialamt auf Anfrage Auskunft über seine Einkommensverhältnisse und Vermögensverhältnisse geben (SO 78/2015 18. Februar 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts Frankfurt am Main ist ein Haftbefehl gegen einen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat verdächtigen Syrer wegen hoher Auslastung aufgehoben (25. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts Frankreichs darf das Flüchtlingslager „Dschungel von Calais“ teilweise geräumt werden. |
| Die Sperren Joseph Blatters und Michel Platinis sind von acht Jahren auf sechs Jahre verringert, wodurch sich an ihrem Ausscheiden nichts ändert. |
| 2016-02-25 Nach einer Entscheidung des Gerichtshofs (der Europäischen Union) hat Griechenland es europarechtswidrig unterlassen, griechischen Seeleuten das Arbeitsentgelt bei Insolvenz des Arbeitgebers entsprechend der Insolvenzgeldrichtlinie zu sichern, wenn die beschäftigende Gesellschaft ihren satzungsmäßigen Sitz in einem Drittstaat hat und das betreffende Schiff unter der Flagge des Drittstaats fährt (C-292/2014 25. Februar 2016), |
| Nach einer Entscheidung des Gerichtshofs (der Europäischen Union) hat, wer aus einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union nach Deutschland zieht, in den ersten drei Monaten keinen Anspruch auf Sozialleistungen, ohne dass dies begründet werden muss (C-299/2014 25. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands ist bei der Bestimmung des Grades der Minderung der Erwerbsfähigkeit eines Beamten in dem Rahmen der Unfallfürsorge auch zu berücksichtigen, inwieweit der Einsatz eines orthopädischen Hilfsmittels die Dienstunfallfolgen ausgleicht (2 C 14/2014 25. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Bundessozialgerichts Deutschlands hat ein Bezieher von Grundsicherungsleistungen im Alter und wegen Erwerbsminderung nur für solche Aufwendungen auf zusätzliche Leistungen in Form einer Altershilfe Anspruch, die einen Bezug zu altersbedingten Schwierigkeiten haben, nicht für Grabbesuche und Verwandtenbesuche (8 SO 11/2014 24. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm darf sich die Mutter eines Studenten nicht gegen den Willen anderer Mitglieder einer Studentenwohngemeinschaft dauerhaft in den Räumen der Wohngemeinschaft aufhalten, so dass ihre Entfernung mit Polizeigewalt durchgesetzt werden kann (11 U 67/2015 22. Januar 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts Baden-Württemberg kann die gewöhnliche Lärmbelastung auch bei langjähriger Tätigkeit in einem Großraumbüro keine Berufskrankheit Lärmschwerhörigkeit verursachen (6 U 4089/2015 17. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz muss der Schwiegersohn einer Empfängerin von Leistungen der Hilfe zur Pflege nach Buch XII SGB dem Sozialamt auf Anfrage Auskunft über seine Einkommensverhältnisse und Vermögensverhältnisse geben (SO 78/2015 18. Februar 2015). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts Frankfurt am Main ist ein Haftbefehl gegen einen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat verdächtigen Syrer wegen hoher Auslastung aufgehoben (25. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts Frankreichs darf das Flüchtlingslager „Dschungel von Calais“ teilweise geräumt werden. |
| Die Sperren Joseph Blatters und Michel Platinis sind von acht Jahren auf sechs Jahre verringert, wodurch sich an ihrem Ausscheiden nichts ändert. |
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| 2016-02-24 |
| 2016-02-24 Nach einer Entscheidung des europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte muss Russland Alexej Nawalny und einem Mitangeklagten wegen willkürlicher Verurteilung wegen Veruntreuung in dem Jahre 2013 (Verletzung des Rechtes auf ein faires Verfahren) je 8000 Euro Schadensersatz zahlen (23. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte muss Italien einem von dem CIA (Central Intelligence Agency) der Vereinigten Staaten von Amerika mit Wissen Italiens in Mailand 2003 entführten Imam wegen wissentlicher Aussetzung einer Gefahr der Misshandlung 70000 Euro zahlen, seiner Ehefrau 15000 Euro (23. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Gerichtshofs (der Europäischen Union) sind einzelne Regelungen, die es Arbeitgebern in Ungarn erlauben, ihren Arbeitnehmern Sachleistungen zu steuerlich interessanten Bedingungen zu geben, europarechtswidrig (C-179/2014 23. Februar 2016). |
| Nach einer Entscheidung des Gerichtshofs (der Europäischen Union) darf Shoe Branding Europe in Belgien nicht seitliche Parallelstreifen auf Sportschuhen als Gemeinschaftsmarke eintragen lassen, die mit den seitlichen Parallelstreifen Adidas‘ verwechslungsfähig sind (C-396/2015 P 17. Februar 2016). |